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Durch die Flexiblen Hilfen

erhalten Mädchen, Frauen und ihre Familien in schwierigen Lebenslagen umfassende sozialpädagogische Unterstützung. Das Amt für Jugend, Familie und Schule trifft gemeinsam mit den Hilfesuchenden die Entscheidung für Erziehungsbeistandschaft, Betreutes Einzelwohnen oder Sozialpädagogische Familienhilfe.

Sozialpädagogische Familienhilfe richtet sich an Sorgeberechtigte und ihre Kinder mit besonderem mädchen- oder frauenspezifischem Betreuungs- und Begleitungsbedarf. Im Fokus der Hilfe stehen die Stärkung der Erziehungskompetenz und Förderung der altersgemäßen Entwicklung der Kinder. Unter Einbeziehung der gesamten Familiensituation werden Probleme gezielt aufgearbeitet. Fragen der Erziehung, des Kindeswohls, der allgemeinen Lebensführung, sowie die Auseinandersetzung mit sich wiederholender Lebensstruktur oder die Integration eines Partners/einer Partnerin in die Familie sind Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit. Ziel ist die Stärkung der Erziehungsrolle, Eigenverantwortung und Eigenaktivität.

Erziehungsbeistandschaft richtet sich an Mädchen und junge Frauen, die Unterstützung in ihrer Entwicklung benötigen. Die Probleme zeigen sich in Verhaltensweisen wie Aggressionen gegen sich selbst oder andere, Kontaktarmut, Schulverweigerung oder massiven Schwierigkeiten mit den Sorgeberechtigten. Die pädagogische Einzelbetreuung ist intensiv und wird auf die individuellen Bedürfnisse der Mädchen zugeschnitten. Ziel ist, dass das Mädchen erfährt, dass sie ihr Leben selbst positiv beeinflussen und dadurch für sich selbst Verantwortung übernehmen kann. Bei Bedarf erhalten die Sorgeberechtigten mittels einer weiteren Pädagogin kontinuierliche Hilfe bei Erziehungsfragen.

Betreutes Einzelwohnen ist für junge Frauen ab 16 Jahren, die nicht mehr in ihrer Familie oder in einer Wohngruppe leben können. Die jungen Frauen trauen sich zu, alleine zu wohnen und sind dazu in der Lage. Eine Sozialpädagogin berät, begleitet und unterstützt bei der Verselbständigung. Zentrale Themen der Betreuung sind die Vermittlung von Handlungsstrategien zur Sicherstellung der eigenen Gesundheit und Versorgung, zum Aufbau eines sozialen Netzes sowie dem Umgang mit Zukunftsangst und Einsamkeitsgefühlen.


Flexible Hilfen
Frau Maren Mikosch
Cloppenburger Straße 35
26135 Oldenburg
Fon/Fax 0441 – 1 28 54
flexible.hilfen(at)maedchenhaus-oldenburg.de

(WEGBESCHREIBUNG)

 

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