Abschlussfest Mädchenstorys

Unser erfolgreiches Projekt "Mädchenstorys" feierte am vergangenen Freitag den Abschluss im cine-K. In diesen 5 Jahren haben wir mit Mädchen* und jungen Frauen* über Social Media, Technik, Gewalt und Macht geredet, Podcasts aufgenommen, TikToks gedreht, Gaming Messen besucht, Löten gelernt, sind in Museen und Kinos gewesen... Mit Kreativität, Spaß und kritischem Blick. Trends wurden aufgegriffen, nachgemacht und gleichzeitig hinterfragt. Mädchen* haben erkannt, dass Social Media nicht neutral ist. Algorithmen steuern Sichtbarkeit, Schönheitsnormen erzeugen Druck, Machtverhältnisse wirken auch digital. Schuldgefühle wurden kleiner, wenn klar wurde, dass Gewalt kein individuelles Problem ist, sondern ein strukturelles. Ein zentraler Teil war, Handlungsmöglichkeiten sichtbar zu machen. Blockieren, melden, löschen, Beweise sichern, Hilfe holen. Ebenso wichtig war der Austausch untereinander. Zu hören: Ich bin nicht allein. Peer Austausch war oft wirksamer als reine Aufklärung. Auch wenn Mädchen* als Digital Natives gelten, brauchen sie sichere Räume. Räume, um Technik zu verstehen, mitzugestalten und sich einzumischen. Feministische Medienarbeit muss dabei intersektional gedacht werden. Sonst bleibt sie unvollständig. Prävention funktioniert über Beziehung und Beteiligung, nicht über Verbote. Kreative Formate öffnen Zugänge zu politischen Themen und machen sie greifbar.

Wir bedanken uns bei allen Gästen, Kooperationspartner*innen, Unterstützer*innen und Teilnehmerinnen des Projektes.